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Active X – die Alternative zu Java

Active X - Steuerelemente sind von dem amerikanischen Software-Unternehmen Microsoft eingeführt worden. Sie dienen dazu einzelne ausführbare Programmcodes von Medienobjekten wieder zu geben. Dies können Applikationen auf Webseiten sein oder auch Steuerelemente zur Oberflächengestaltung von Programmen. Active X gilt somit als Schnittstelle, um spezielle Anwendungen wie zum Beispiel den Windows Media Player, Quicktime oder Flash-Darstellungen in die Browserumgebung bzw. Programmoberfläche einzubinden. Derartige Entwicklungsumgebungen werden häufig als Shareware vertrieben und müssen nach einem Testzeitraum in der Regel kostenpflichtig erworben werden. Active X gibt es nur für das Betriebssystem Windows, da dieses eine direkte Alternative und Konkurrenz zu Java darstellt. Von anderen Betriebssystemen wie Linux oder Mac wird Active X folglich auch nicht unterstützt. Für die Programmierung des Active X - Codes gibt es zusätzlich keine festen Vorschriften. So kann bei der Entwicklung eine beliebige Programmiersprache oder Umgebung verwendet werden, solange der jeweilige Compiler das Component Object Model (COM) unterstützt.

Die Sicherheitseinstufung von Active X Steuerelementen

Die Verwendung von Active X gestützten Programmschnittstellen ist vor allem bei der Verwendung in Webbrowsern umstritten, da sie keine eigene Sicherheitsfunktion vorsieht. Im Vergleich zu Java, welches in einer abgeschlossenen „Sandbox“ abläuft, gibt es bei Active X - Komponenten lediglich eine Abfrage im Web-Browser, ob die entsprechende Anwendung ausgeführt werden soll. Dadurch ist zwar eine vielseitige Verwendung möglich, aber aus Anwendersicht ist Active X im Vergleich zu Java-Applets unsicherer. Im Zuge eines kriminellen Einsatzes auf präparierten Webseiten könnten somit beliebige Daten von einer Festplatte ausgelesen werden.