CutOut CutOut

Nicht ganz zu Unrecht zählt das Freistellen von Bildmotiven zu den Königsdisziplinen im Bereich Bildbearbeitung, die mitunter auch ausgewiesenen Profis Kopfzerbrechen bereitet. Vor allem das Herauslösen feiner Strukturen - wie etwa Haaren, Fell oder Federn - aus dem Bildhintergrund ist oft alles andere als trivial. Hier bietet CutOut seine hilfreichen Dienste an. Zum Einsatz kommt bei CutOut hierbei eine Methode namens Chroma-Key-Matting. Dieses stammt ursprünglich aus dem Filmbereich und eignet sich haupsächlich für Freisteller, bei denen der Hintergrund einfarbig und deutlich vom Motiv abgehoben ist. Da diese Voraussetzungen in der Fotografie nicht immer erfüllt sind, gestaltet der Anbieter dieses Werkzeug bei CutOut flexibler und vor allem für Einsteiger und Semi-Profis handhabbar. Zum Freistellen markiert man in einem ersten Arbeitsgang zunächst möglichst exakt die Außen- sowie die Innenkante des betreffenden Motivs, wofür sich im Test das Polygon-Werkzeug als gut geeignet erwies. Dieser Bearbeitungsschritt nimmt zwar je nach Motiv einige Zeit in Anspruch, ihm sollte aber etwas Sorgfalt gewidmet werden, da hier mit CutOut der spätere halbtransparente Bildbereich definiert wird. Geht man hier zu grob zu Werke, fällt auch das Freistellergebnis unbefriedigend aus, wie in den Screenshots zu erkennen ist. Allerdings zeigt sich auch hier schon, dass CutOut durchaus sein Handwerk beherrscht, denn selbst die feinen Strukturen der Feder werden recht gut erkannt und aus dem Hintergrund freigestellt. Nacharbeit oder mehrfache Ansätze, bis die Auswahl sitzt, nimmt einem auch der Freistellhelfer nicht vollständig ab. Wer es ganz genau nimmt, kann sogar einzelne Pixel vom Vorder- in den Hintergrund verschieben und umgekehrt... Wer mit seinen CutOut-Freistellern abschließend zufrieden ist, baut in einem weiteren Arbeitsgang das so extrahierte Motiv direkt in einen neuen Hintergrund ein und erstellt so Fotomontagen. Retuschewerkzeuge wie der schlaue Radierer, Bildfehlerpinsel sowie eine Ebenenverwaltung erleichtern auch hier Nacharbeiten. In Anbetracht der Tatsache, dass trotz allen Aufwands das Freistellen mit CutOut doch leichter von der Hand geht als beispielsweise mit Profi-Tools Marke , der Preis zudem um einiges niedriger angesiedelt ist und auch Werkzeuge zur Bildoptimierung enthalten sind, können hier die angesprochenen Einsteiger und Semi-Profis bedenkenlos zugreifen. Pluspunkt: Wer mit Photoshop oder dessen kleinem Bruder Adobe Photoshop Elements arbeitet, bindet CutOut als Plugin dort ein. Die Pro-Version von CutOut punktet zudem mit weiteren Bildoptimierern und Funktionen. Hier wären etwa eine Entrasterung für Scans, Retuschetools für Hautunreinheiten und Rauschreduktion zu nennen. In der Elements-Edition hingegen sind mehrere dieser Filter nicht enthalten, auch arbeitet diese Ausgabe nicht als Plugin. Übrigens steht Vollversion: CutOut mit etwas weniger Funktionen mittlerweile als kostenlose Vollversion zum Download bereit.

Pro

  • Leicht erlernbare Oberfläche
  • Plugin f. Photoshop & Photoshop Elements
  • Tutorial in Vollversion

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Screenshots von CutOut

Leserbewertung

4.1/5
CutOut hat 82 von 100 Prozent bei 13 Bewertungen.

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Eigenschaften

Lizenzart:
Shareware
System:
Win 7, XP, Server 2003, Vista, Server 2008, Win 8, Windows 10
Dateigröße:
1.34 MB
Sprache:
Deutsch
Version:
4.0
Update:
10.12.2014
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