Mp3 umwandlen

MP3 ist die Abkürzung für Moving Picture Expert Group 1.0 Layer 3. Dieses Format wurde 1982 am Fraunhofer-Insitut entwickelt.

Das Besondere an MP3 ist, dass der Mensch nicht alles hören kann, was hörbar ist, das nennt man Psychoakustik, die durch eine wahrnehmungsangepasste Audiocodierung entsteht. Dabei werden digitale Toninformationen, die sowieso kaum wahrgenommen werden können und für den Klang eher unrelevant sind, einfach weggelassen. Das heißt Töne, deren Frequenzen kaum voneinander abweichen, werden zusammengefasst und durch einen Ton wiedergegeben. Dadurch ist es möglich, die Dateien auf kleine Datenmengen zu reduzieren und dadurch wird die Datenübertragungsgeschwindigkeit erhöht. MP3 gilt mittlerweile als wichtigstes Kompressionsformat für Musik.

Die meist verwendeten Software-Abspielprogramme für MP3-Dateien sind Microsoft Windows Media Player, Apple iTunes, Winamp und foobar2000. Besonders oft wird MP3 auch für die Software von PC-Spielen angewandt.

Aber auch MP3-Player, Handys, Ipods oder DVD-Player machen sich die Erfindung des MP3-Formats zu Nutzen und entwickeln ihre Produkte speziell auf diese Art von Dateienformat.

Eigentlich kann jeder Mensch, der einen Computer hat, selbst von einer CD, aus dem Radio oder ähnlichen Dingen Musikdateien in ein MP3-Format umwandeln. Dazu benötigt man nur eine Abspielsoftware, die man entweder zusammen mit seinem Betriebssystem installiert hat oder kostenlos aus dem Internet runterladen kann. Das Umwandeln geht relativ schnell, die Dateien werden übertragen und komprimiert.

MP3 war auf der gesamten Welt ein richtiger Durchbruch und wird immer weiter entwickelt und verfeinert.